Prologue - Software

Schaal Informatic beliefert seit Januar 2009 Upgrades System- häuser, die ihre Software auf das aktuelle Linuxbetriebssystem von Prologue, UseIT, portieren wollen oder die neuesten Windows-Criterial-Datenbanken benötigen.

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Prologue Logo

Prologue ist Synonym für einfach zu bedienende und äußerst zuverlässige kommer- zielle Computeranwendungen. Vor der Gründung der Firma Prologue in Frankreich 1986 und längere Zeit danach stand der Begriff für das gleichnamige Betriebssys- tem, das auch heute noch recht bekannt ist. Der aktuelle Nachfolger des Prologue-Betriebssysystems ist die Linux-Distribution UseIT.

Dazwischen gab es das Betriebssystem TwinServer, das auch zur Zeit noch bei vielen Anwendern in Deutschlang im Einsatz ist. Prologue-Anwendungen können entweder auf Linux (UseIT) oder Microsoft Windows portiert werden.

Dies verdanken die Prologue-Anwendungen einer Eigenschaft, die für Softwareent- wickler sehr interessant war und ist. Zur Prologue-Software gehören verschiedene Entwicklungs-Systeme (ABAL++ und Sing), sowie die Datenbank Criteria.

Dabei erzeugt der Compiler einen Programmcode, der von einem sog. Executer auf dem Zielsystem interpretiert wird. Dadurch ist es für den Entwickler möglich, Pro- gramme zu erzeugen, die ohne Neucompilierung unter verschiedensten Betriebs- systemen lauffähig sind. Es wird einfach nur ein passender Executer installiert.

Das ist auch der Grund, warum Prologue-Anwendungen über Jahrzehnte immer wieder neuesten Systemumgebungen angepasst und weiterentwickelt werden konnten. Das stellt eine große Investitionsicherheit auch für die Anwender dar.

    • UseIT - Linux – Betriebssystem
    • Criteria – Runtime Versionen für Windows
    • ABAL / Sing SW

    Weitere Software, die vornehmlich in Frankreich vertrieben wird:

    • Netzwerkadministrationsprogramme für Clients
    • EDI
    • Sicherheitsprodukte: Authentification, Cryptologie
    • für große Windowsnetzwerke
  1. Viele Prologue-Programme laufen heute noch ohne grafische Oberfläche. Das liegt jedoch nicht am System. Zum Beispiel bei Kassenanwendungen ist die Maus und eine vielleicht für die Kassiererin verwirrende grafische Oberfläche gar nicht gut am Platze. Programmierer haben bei der Weiterentwicklung solcher Anwendungen daher oft mehr Aufwand in die Funktionalität der Software gesteckt.

    Für Entwickler: ABAL-Programme können am schnellsten mit Hilfe der grafischen Bibliothek unter ABAL++ auf eine grafische Oberfläche umgestellt werden. Das Software-Entwicklungssystem Sing von Prologue bietet ein völlig neues Werkzeug zur Gestaltung von Bildschirm- seiten und Generierung von Programmen.

  2. In den Anfängen der Microcomputer-Technologie entwickelte ein kleines innovatives Unternehmen in Frankreich (R2E) ein Unix-basierendes Betriebssystem das auch den kommerziellen Einsatz von Microcomputern erlaubte.

    Das Unternehmen wurde von dem damaligen Computerriesen Honeywell Bull, später Bull übernommen. Im Gegensatz zu Microsoft – Betriebssystemen war Prologue zunächst leider nur in Verbindung mit Hardware der Firma Bull verfügbar.

    Das waren zwar äußerst innovative Produkte, wie der erste Festplattencomputer und das erste Mehrplatzsystem auf Micro-Computertechnologie, doch konnte sich Prologue trotz technischer Überlegenheit gegenüber Microsoftsystemen deshalb nicht am Markt frei entfalten.

    Das änderte sich zwar, als die Firma Prologue 1986 gegründet wurde, aber an die Erfolgsgeschichte von Microsoft konnte Prologue nicht mehr anknüpfen. Trotzdem fand die weltweite Expertise bei Terminalanwendungen auch Eingang bei Microsoft, als ein Prologue-Team bei der Entwicklung von Windows TSE von dem Softwareriesen engagiert wurde.

    Am weitesten verbreitet sind Prologue-Anwendungen in Frankreich, Spanien und Italien. Fast alle französischen Apotheken arbeiten mit Prologue-Software. Auch im deutschsprachigen Raum gibt es marktführende Anwendungen wie z.B. im Reifen- handel, in Mediatheken und bei Immobilienmaklern.